Ergebnis der Kirchenvorstandswahl in unserer Kirchengemeinde

Es war schon spannend am 21. Oktober. In den Wochen vor dem Wahltermin waren schon viele Wahlbriefe im Pfarramt eingegangen, insgesamt 463 Stück. So stellte sich nun die Frage, wie viele bzw. wie wenige Wähler noch die Wahllokale aufsuchen würden.

Wir wurden überrascht: 159 Gemeindeglieder gaben ihre Stimme in den Wahllokalen ab.

Im Wahllokal am Wahltag

Damit liegt die Wahlbeteiligung bei uns deutlich höher als auf Landesebene (25,7 %) und als im Dekanatsbezirk Erlangen (27,2 %). Das ist sehr erfreulich. Es hat sich als richtig herausgestellt, allen Wählern Briefwahlunterlagen zuzusenden. Bei uns haben 73 % derer, die gewählt haben, diese Möglichkeit genutzt. Im Landesdurchschnitt waren es rund 75 %. Und die Wahlbeteiligung ist dadurch bayernweit von 19,8 % im Jahr 2012 auf 26,7 % in diesem Jahr gestiegen.

Insgesamt haben also 622 Gemeindeglieder gewählt.

Das entspricht 47,3 % der Wahlberechtigten

(gegenüber 31,7 % 2012).

Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass 28 Wahlbriefe ohne Wahlschein oder andere Identifikation abgegeben wurden. Diese Stimmen sind nichtig, weil nicht überprüft werden kann, ob sie von in unserer Gemeinde Wahlberechtigten stammen.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitglieder des Vertrauensausschusses, der die Wahl vorbereitet, durchgeführt und dann bis tief in die Nacht die Stimmen ausgezählt hat.

In den Kirchenvorstand gewählt wurden:

Friedrich Arnet aus Kleingeschaidt,
Bianca Bauer aus Beerbach,
Thomas Bürner aus Neunhof,
Sebastian Falkner aus Simonshofen,
Adele Kalb aus Neunhof
Bettina Kohl aus Simonshofen.

Die 6 Gewählten haben in einer ersten Sitzung zwei weitere stimmberechtigte Mitglieder des Kirchenvorstands berufen: Sabine Weickmann wurde aus den Ersatzleuten zur stimmberechtigten Vertreterin für Bullach berufen. Mit Lea Stammberger wurde der Kirchenvorstand um eine weitere Vertreterin aus Großgeschaidt ergänzt. Das Kirchenvorstandsgesetz sieht die Möglichkeit vor, auch Gemeindeglieder zu berufen, die nicht auf der Kandidatenliste standen. Damit können z. B. Ungleichgewichte in der regionalen Verteilung oder im Altersaufbau ausgeglichen werden.

Damit stehen als Ersatzleute fest:

Gisa Fischer aus Kleingeschaidt,
Dietmar Horlamus aus Kleingeschaidt,
André Kittler aus Großgeschaidt,
Udo Kolinsky aus Bullach,
Bernd Maußner aus Simmelberg

Wir danken ganz herzlich allen, die sich für eine Kandidatur zur Verfügung gestellt haben, und auch allen, die durch ihre Stimmabgabe Interesse an unserer Gemeinde und Wertschätzung der Kirchenvorstandsarbeit gezeigt haben.

Die Einführung und Verpflichtung des neuen Kirchenvorstandes geschieht im
Gottesdienst am 1. Adventssonntag, 2. Dezember um 9.30 Uhr in Beerbach.
Da werden auch die ausscheidenden Kirchenvorsteher verabschiedet. Ihnen gebührt großer Dank für ihr Engagement in unserer Gemeinde.

Christa Klement aus Bullach gehörte dem erweiterten Kirchenvorstand 6 Jahre an und hat uns mit ihrer Kompetenz in der Verwaltung geholfen. Außerdem war sie zuständig für Jugend- und Konfirmandenarbeit.

Inge Rohlederer aus Kleingeschaidt hat 12 Jahre lang im Kirchenvorstand mitgewirkt und sich in vielen Projekten eingebracht, war Mitglied im Bauausschuss und zuständig für die Erwachsenenbildung.

Ebenfalls über zwei Perioden gehörte Udo Kolinsky aus Bullach dem Leitungsgremium unserer Gemeinde an. Als IT-Fachmann hat er all unsere Probleme rund um den Computer und das Netzwerk gelöst. Darüber hinaus war er im Friedhofsausschuss aktiv.

Ria Schell gehörte 17 Jahre lang dem Kirchenvorstand an. Sie war in der letzten Periode stellvertretende Vertrauensfrau, zuständig für den Kindergottesdienst und ist auf viele Konfirmandenfreizeiten mitgefahren.

Gudrun Mauthofer aus Neunhof scheidet als dienstälteste Kirchenvorsteherin aus. Seit 18 Jahren ist sie Mitglied des Kirchenvorstandes. In den letzten 12 Jahren war sie Vertrauensfrau und hat darüber hinaus im Bauausschuss und im Finanzausschuss mitgewirkt.

Die Gemeinde verdankt diesen Kirchenvorstehern viel, und ich bin als Pfarrer sehr froh, Menschen an der Seite zu haben, die bereit sind, viel Zeit und Kraft in diese ehrenamtliche Arbeit zu investieren, die mitdenken, mitanpacken und mitleiten. Und so danke ich ihnen auch ganz persönlich für die gute Zeit, für alle Hilfsbereitschaft und Einsatzfreude und wünsche ihnen Gottes Segen auf ihren weiteren Wegen.