Willkommen

Unsere Gemeinde gehört zum Dekanatsbezirk Erlangen und liegt wunderschön vor der Fränkischen Schweiz im Dreieck der Städte Nürnberg, Erlangen und Lauf. Das Gemeindegebiet umfasst die sieben Dörfer Großgeschaidt, Kleingeschaidt, Beerbach, Tauchersreuth, Neunhof, Bullach und Simonshofen, sowie den Weiler Simmelberg und den Einödhof Gaisreuth. Pfarramt, Gemeinderäume und die St.-Egidien-Kirche befinden sich am Ortsrand von Beerbach (Pfarrhof 1-5). Die St.-Johannis-Kirche befindet sich in Neunhof (Kirchenweg 6). Beide Kirchen wurden im ausgehenden 15. Jahrhundert errichtet und sind täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unserer Internet-Seite!

Gebiet der Kirchengemeinde

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Aktuelles

500 Jahre Pfarrei Beerbach

Die Gemeinde bereitet sich auf ein besonderes Festjahr vor, das an die Errichtung der Pfarrei am 3. Februar 1520 erinnern soll und damit verbunden an die Einführung der lutherischen Reformation, die sehr früh ab 1521 erfolgte.
Am Ende der Seite finden Sie das Festprogramm.

Das Jubiläum wird am 2. Februar 2020 mit einem feierlichen Gottesdienst beginnen und am Beerbacher Kirchweihfest, 5. September 2021, abgeschlossen werden.

„Servicestellen des Heiligen“

...das ist die Vorstellung von Kirche, die der Landesjugendpfarrer von Oldenburg, Sven Evers, verwirklicht sehen möchte. Statt herkömmlicher Ortsgemeinden sollen „religiöse Tankstellen“ die geistliche Versorgung der Menschen gewährleisten. Verbindliche und damit verbindende Gemeinschaft und Beheimatung auf Dauer sollten gar nicht erst angestrebt werden. „Auftanken, kompetente Hilfe im Schadensfall, Gemeinschaft auf Zeit, professioneller und zugewandter Service, Rastplatz und Kraftquelle für die weitere Reise“ (zeitzeichen März 2019, S.45), das soll die Kirche leisten.

Wie man früher gefeiert hat

Seit Jahrhunderten lag die Gründungsurkunde der Pfarrei Beerbach, der sogenannte „Konfirmationsbrief“, datiert vom 3. Februar 1520, gut verwahrt im Archiv des Pfarrhauses. Er überdauerte den Dreißigjährigen Krieg, wurde aus dem alten in das 1734 neu erbaute Pfarrhaus übernommen und zum Glück interessierten sich weder die französischen Truppen 1796 noch die Wehrmacht 1945 bei der Besetzung des Pfarrhauses für dieses Stück Pergament, das zudem einen Text in „unverständlicher“ lateinischer Sprache wiedergab.

Jubiläumskalender 2020

Zum 500-jährigen Jubiläum der Kirchengemeinde Beerbach gibt es einen hochwertigen Fotokalender (42 cm x 42 cm) mit tollen Fotografien aus allen 8 Orten der Kirchengemeinde. Entdecken Sie ungewohnte Perspektiven und unbekannte Details aus unseren Dörfern.
Ideal als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk.

Der Erlös aus dem Verkauf fließt in die Anschaffung der neuen Glocken für die St.-Egidien-Kirche und die St.-Johannis-Kirche.

Klimawandel und Lebenswandel

Vor gut 40 Jahren, im Februar 1979, fand die erste Weltklimakonferenz in Genf statt. Schon damals warnten Experten vor einem massiven Anstieg der Kohlendioxyd-Konzentration in der Atmosphäre. Sie sagten eine Veränderung des Klimas durch den Menschen auf längere Sicht voraus und machten vor allem die Ausrichtung auf fossile Brennstoffe als wichtigster Energiequelle und die fortgesetzte Waldvernichtung dafür verantwortlich.

18 Pfarrer in einer Ecke

Wenn man vom Ort Beerbach in Richtung Kirche geht, dann trifft man nacheinander auf verschiedene Gebäude und Anlagen, die in ihrer Bezeichnung den Begriff „Pfarr“ enthalten. Da ist zuerst die Straßenbezeichnung „Pfarrhof“, und das erste Gebäude links ist die ehemalige Pfarrschule.
Es folgt das Pfarrhaus mit dem Pfarramt und der Pfarrwohnung inmitten des großen Pfarrgartens, gegenüber der kleine Pfarrstadel, schließlich als Mittelpunkt der gesamten Anlage die Pfarrkirche, in deren Schatten sich die Pfarrgräber befinden, und am Kirchenweg nach Neunhof der Pfarrpfründeweiher.

Gedächtnis in 43 Ordnern

Wer an Archive denkt, dem kommen zumeist muffige Papierberge, schwer verständliche Texte und ziemlich unlesbare Schriften aus „unvordenklicher Zeit“ in den Sinn. Viele, die das Wort „Pfarrarchiv“ hören, wissen zumindest, dass man in alten Büchern Daten über Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen finden kann, die für das Wissen über die eigene Familie aufschlussreich sein können. Gewiss, das alles trifft auch für das Beerbacher Pfarrarchiv zu, wobei der muffige Geruch und der damit verbundene Staub der Jahrhunderte durch heutige Ordnungsmaßnahmen längst getilgt sind.