GUT VERSORGT

Mein heutiges Thema zum Klimafasten(so viel du brauchst) trägt die Überschrift GUT VERSORGT- vom gesund sein und sich versorgt wissen.
Zur Vorbereitung wurde mir der Psalm 147 zur Seite gestellt, in dem es unter anderem heißt:
Er heilt, die gebrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden. Er zählt die Sterne und nennt sie alle beim Namen.
„Gut versorgt“ – das klingt zunächst nach dem, was wir täglich brauchen: Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Gesundheit. Und ja, all das ist kostbar. Gerade wenn wir krank sind oder an unsere Grenzen stoßen, merken wir, wie zerbrechlich unser Leben ist. Wie sehr wir darauf angewiesen sind, dass es uns gut geht.
Der Psalm 147 führt uns tiefer. Er spricht von einem Gott, der mehr schenkt als nur das Sichtbare. Ein Gott, der uns kennt – mit unseren Sorgen, unserer Müdigkeit, unseren Ängsten. Ein Gott, der uns sieht, auch wenn wir uns selbst verloren fühlen.
Gut versorgt sein heißt dann: Ich bin nicht allein. Meine Wunden werden gesehen. Mein Leben hat Bedeutung – auch dort, wo es brüchig ist.
In der Fastenzeit dürfen wir das neu entdecken. Vielleicht verzichten wir auf etwas Äußeres – aber wir gewinnen einen Blick für das Wesentliche. Für das, was uns wirklich nährt: Vertrauen. Hoffnung. Die Gewissheit, dass Gott da ist.
Und so dürfen wir auch mit unseren Grenzen leben. Wir müssen nicht alles selbst tragen. Wir dürfen loslassen. Wir dürfen uns anvertrauen.
Denn der, der die Sterne zählt, kennt auch unseren Namen. Und er sorgt für uns – oft leise, oft unscheinbar, aber zuverlässig.
Die Fastenzeit lädt uns ein, genauer hinzuschauen. Vielleicht auch loszulassen, was mehr ist, als wir brauchen. Nicht, um uns etwas wegzunehmen, sondern um wiederzuentdecken, was wirklich trägt.
In dieser Woche möchte ich daher:
1.
Auf meinen Körper achten
Ich nehme mir jeden Tag einen Moment Zeit und frage mich: „Wie geht es mir eigentlich gerade?“ Vielleicht bedeutet „gut versorgt sein“ heute: genug schlafen, ein Glas Wasser trinken, eine Pause machen oder einen Spaziergang an der frischen Luft.
2.
Dankbarkeit für meine Gesundheit
Ich achte in dieser Woche einmal bewusst darauf, was mein Körper alles kann: gehen, sehen, hören, sprechen usw. Abends nehme ich mir einen kurzen Augenblick und denke an eine Sache, für die ich meinem Körper heute dankbar bin.
3.
Einfachheit ausprobieren
Ich überlege mindestens einmal am Tag: Brauche ich das wirklich oder reicht vielleicht auch weniger? Eventuell verzichte ich auf etwas Kleines und spüre, dass oft weniger schon genug ist.
Oder zusammengefasst: Diese Woche nehme ich bewusst wahr, was ich wirklich brauche, übe es, dankbar zu sein für das was ich habe und darauf zu vertrauen, dass ich in vielem bereits gut versorgt bin.